Wer mit dem Verständnis vom 13-Monde-Kalender und dem Tzolkin/Dreamspell noch nicht vertraut ist, sollte zunächst den Blogbeitrag zum 52-jährigen solargalaktischen Zyklus lesen und wie er die Zivilisationsgeschichte der Menschheit beeinflusst.
Für das Verständnis, was uns im neuen Maya-Jahr, also zwischen dem 26. Juli 2025 und dem 24. Juli 2026 erwartet, müssen wir zunächst verstehen, dass jedes komplette Maya-Jahr durch die Energiekombination eines spezifischen Tons und eines spezifischen Sonnensiegels aus dem Tzolkin geprägt wird. Die 260 verschiedenen Energiekombinationen aus dem Tzolkin werden auch „Kins“ genannt. Der Kin, der auf den 26. Juli eines (Gregorianischen) Jahres fällt, ist also der prägende Kin des ganzen Maya-Jahres. Diese Energie überlagert sich mit den Tagesenergien und den Energien der größeren übergeordneten Zyklen (Einführung in die großen Zyklen siehe hier).
An dieser Stelle sei nur nochmals auf die energetische Prägung des vergangenen und des aktuellen Baktun-Zyklus (ca. 394 Jahre) verwiesen. Der vergangene Baktun-Zyklus (1618-2012), der zugleich auch den Abschluss einer Großen Zählung markierte, stand im Zeichen der Kultivierung der materiellen Technologie bzw. der Transformation der Materie. Der erste Baktun-Zyklus (2012-2406) der neuen Großen Zählung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Menschheit kollektiv in die spirituelle Bewusstseinsebene eintritt. Es geht dabei darum, das (für die meisten von uns) neue Wissen im Bewusstsein zu integrieren und zu beginnen, mit spirituellen Themen bzw. spirituellen Technologien zu arbeiten.
Aktuell sind wir noch im ersten Katun-Zyklus (2012-2032), also dem „allerersten Schritt“ in diese Richtung. Geprägt ist dieser komplette Katun-Zyklus vom Sonnensiegel des „Roten Drachen“. Dies ist ein Archetyp, der unter anderem die Kraft der Geburt und Neuanfang repräsentiert und uns hilft, altes Wissen zu erinnern. Dies nur zur Einordnung, um den übergeordneten zeitlichen Horizont der weiteren menschlichen Entwicklung und die übergeordnete Energie besser einschätzen zu können. Die Menschheit ist in Bezug auf die materiellen Technologien bereits sehr weit fortgeschritten. In Bezug auf die Spiritualität sind wir aber auf kollektiver Ebene noch „Erstklässler“!
Das nun beginnende Maya-Jahr wird von der Energie des Kins „Gelber Resonanter Samen“ geprägt. Der Name ergibt sich aus der Kombination des Sonnensiegels „Gelber Samen“ mit dem siebten, dem „Resonanten“ Ton.
José Argüelles hat uns zu jedem Ton und zu jedem Sonnensiegel jeweils 3 Schlüsselwörter hinterlassen, die sozusagen die Basis jeder Interpretation liefern. Daraus lässt sich sogar ein kleines inspirierendes Gedicht formulieren, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Ich möchte im Folgenden diese Energiekombination und ihre Wirkungen in etwas leichter verständlichen Worten beschreiben und weiter vertiefen.
Wie die Symbolik des Namens schon andeutet, steht der Samen für Wachstum und Ernte. Samen haben ein genetisches Programm in sich gespeichert, das durch den Kontakt mit geeigneten Umweltbedingungen aktiviert wird. So erblüht der Samen zum Beispiel zu einer Pflanze oder ist Träger der Fortpflanzung. Ganz allgemein gesprochen nimmt der Samen seine Umweltbedingungen wahr und richtet sich auf das Ziel seines Wachstumsprogrammes aus.
Dies gilt in diesem Maya-Jahr im übertragenen Sinne auch für uns Menschen mit unserem seelischen Wachstumsprogramm. Themen der Wahrnehmung und der Ausrichtung des eigenen Fokus werden aktiviert. Leben wir das, was wir uns erträumen, oder lassen wir es zu, dass unsere Möglichkeiten begrenzt werden? Liegt die Begrenzung vielleicht auch in uns selbst begründet? Nutzen wir unsere Talente und Fähigkeiten in vollem Maße? Dies sind Fragen, die in diesem Maya-Jahr für viele Menschen vor allem auf kollektiver Ebene akut werden.
Der Samen ist eng mit dem karmischen Einfluss des Jupiters verbunden und erinnert uns daran, dass wahre Macht nicht in Dominanz oder äußerer Zurschaustellung liegt, sondern in der stillen Widerstandsfähigkeit, die entsteht, wenn man offen, eingestimmt und im Einklang mit dem organischen Rhythmus des Lebens bleibt.
Der Pluspol dieser Energie kann uns insbesondere mit Neugierde, Leichtigkeit und Reichtum verbinden. Wir fühlen uns vielleicht besonders wissbegierig, motiviert und experimentierfreudig. Die schöpferische Kraft des Samens kann uns helfen, alte Verkrustungen aufzubrechen und die Dinge in einem neuen Licht zu betrachten. Plötzlich können die Dinge viel leichter erscheinen und es bestehen gute Chancen, dass wir nun ernten dürfen, was wir zuvor gepflanzt haben.
Im Minuspol dieser Energie können wir Gefahr laufen, in die Oberflächlichkeit und die Stagnation abzugleiten oder eine Angst vor dem Neuen zu entwickeln, und damit unsere Talente und Fähigkeiten ungenutzt lassen. Es kann auch zu einer Angst führen, nicht am Ziel anzukommen. Da wir selbst entscheiden, wie wir dieses Potenzial nutzen, können wir natürlich auch mit einer gewissen Leichtigkeit Negatives initiieren. Daher ist sehr ratsam, Gedankenkontrolle zu praktizieren und darauf zu achten, worauf wir unseren Fokus legen. Wenn wir Neues effektiv in unser Leben bringen wollen, müssen wir auch den Fokus auf das Neue legen und dürfen nicht ständig gedanklich in den alten Strukturen verharren.
Der Resonante Ton ist der Ton des Gleichklangs. Die Kraft des Kanalisierens bedeutet, dass dieser Ton die Anbindung an die göttliche Quelle maximiert. Dies erleichtert für uns alle den Zugang zu neuen Inspirationsquellen. Dieser Ton fordert uns auf, zuzuhören und nachzudenken, Führung von der Quelle zu erhalten und in einer Zeit planetarischer Turbulenzen ein Vorbild für kohärentes Handeln zu sein. Bei Menschen, die bereits auf einem spirituellen Pfad unterwegs sind, kann sich dies auch in verstärkter Medialität äußern.
Im Pluspol kann uns die Anbindung an diese neuen Inspirationsquellen helfen, Ergebnisse ohne große Anstrengung zu erzielen. Wir können eine Art „sechsten Sinn“ entwickeln, der uns hilft, mit Leichtigkeit auf unsere Ziele zuzusteuern. Dieser „sechste Sinn“ hilft uns auch, stärker als bisher zu unseren Überzeugungen zu stehen, bei Notwendigkeit auch gegen die vorherrschende Meinung.
Die Gefahr im Minuspol dieses Tons besteht vor allem darin, die größeren Zusammenhänge zu übersehen oder mit einem Mangel an Struktur vorzugehen. Wir können uns auch in unseren Träumen verlieren oder mit übertriebener Sturheit unsere Ziele verfolgen. Im negativsten Fall können wir auch in Isolation verharren oder komplett in Pessimismus verfallen.
In jedem Falle bietet uns die Energiekombination des Gelben Resonanten Samens in diesem Maya-Jahr eine besondere Chance, sowohl innere als auch äußere Prozesse des Lebens mit unseren Sinnen anders wahrzunehmen als bisher und dies auf eine inspirierte Weise für eine neue Zielausrichtung zu nutzen. Dies betrifft in erster Linie unsere kollektive gesellschaftliche Entwicklung, insbesondere unsere kollektive Berufung.
Die gesellschaftlichen Umwälzungen werden so stark sein, dass auch unser persönliches Leben davon in der Regel nicht unberührt bleiben wird. Der Resonante Ton steht allgemein für wichtige Entscheidungsprozesse und für wichtige Weichenstellungen für die Zukunft. Bezogen auf die Jahresebene der aktuellen 13-Jahres-Welle, die im Juli 2019 begann, werden in diesem Maya-Jahr die Grundlagen gelegt, die entscheidend die Richtung für die folgenden sechs Jahre bis Juli 2032 vorgeben.
An dieser Stelle sei noch ein weiterer interessanter Aspekt des Resonanten Tons erwähnt. Der Resonante Ton wird in der Maya-Symbolik mit einem Strich (für die fünf) und mit zwei Punkten (für die zwei) dargestellt (5+2=7). Dies zeigt bereits über die Symbolik die innere Verbindung mit dem zweiten, dem sogenannten Lunaren Ton, der nur durch zwei Punkte dargestellt wird. Das zweite Jahr dieser 13-Jahres-Welle vom 26. Juli 2020 bis zum 24. Juli 2021 war weltweit stark geprägt von den Folgen der sogenannten COVID-19-Pandemie, aber auch von tiefgreifenden sozialen, politischen und ökologischen Entwicklungen. In der Maya-Terminologie war es das Jahr des „Blauen Lunaren Sturms“. Dieses Jahr legte das Thema Selbsterneuerung (Sturm) als Herausforderung (Lunarer Ton) für die ganze Menschheit in der aktuellen 13-Jahres-Welle fest.
Hier ist ein Überblick über die wichtigsten globalen Ereignisse und prägenden Themen in diesem Zeitraum:
1. Die sogenannte COVID-19-Pandemie
Viele Länder, insbesondere in Europa, Nord- und Südamerika, erlebten im Herbst und Winter 2020/21 neue Wellen der sogenannten COVID-19-Pandemie mit angeblich hohen Fallzahlen. Ende 2020 wurden die ersten experimentellen Impfstoffe zugelassen. Im Jahr 2021 begannen groß angelegte Impfkampagnen weltweit. Die Mutationen des Virus mit angeblich erhöhten Ansteckungsraten wurden als Begründung für drastische Kontrollmaßnahmen wie Lockdowns und Reisebeschränkungen genutzt.
2. Die sogenannte „Klimakrise“ und Naturkatastrophen
Extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen in Deutschland, Belgien und China (Juli 2021) oder Hitzewellen und Waldbrände in Nordamerika, Sibirien, Australien und dem Mittelmeerraum wurden genutzt, um ein Narrativ von einer menschengemachten „Klimakrise“ voranzutreiben, unter Ausblendung der Tatsache, dass sich das Klima sowohl auf der Erde als auch auf den anderen Planeten unseres Sonnensystems schon immer stark verändert hat. Klimapolitik wurde dadurch zum zentralen Thema internationaler Debatten im Vorfeld der COP26-Klimakonferenz (November 2021) gemacht.
3. Politische Umbrüche und Auseinandersetzungen
Bei den US-Präsidentschaftswahlen (November 2020) siegte offiziell Joe Biden über Donald Trump. Die Argumente, die hierbei für einen systematischen Wahlbetrug sprechen, sind unter anderem hier umfassend dokumentiert. Der Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 repräsentierte einen dramatischen Angriff auf eine wichtige demokratische Institution. Die wahren Hintergründe dieses Angriffs sind bis heute nicht aufgearbeitet worden.
4. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen der Pandemie
Die Lockdowns und Reisebeschränkungen führten zu einer kurzen globalen Rezession 2020, gefolgt von einem Wirtschaftsaufschwung 2021 in vielen Industrieländern – abhängig vom jeweiligen Pandemieverlauf bzw. abhängig von den diesbezüglichen Maßnahmen. Lieferkettenprobleme, Halbleiter-Knappheit und steigende Preise prägten die wirtschaftliche Erholung. Die Lockdowns führten zu einer Zunahme von sozialen Spannungen, insbesondere in Bezug auf Impfung, Freiheitsrechte und wirtschaftliche Ungleichheit.
5. Digitalisierung und Wandel der Arbeitswelt
Die Themen Home-Office, Online-Bildung und digitale Infrastruktur wurden massiv beschleunigt. Diskussionen über psychische Gesundheit, Arbeitszeitmodelle und gesellschaftliche Folgen des digitalen Wandels nahmen Fahrt auf.
6. Soziale Bewegungen
Fortführung der „Black-Lives-Matter“-Bewegung und anderer Proteste gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeigewalt. Feministische und LGBTQ+-Bewegungen sowie Proteste für soziale Gerechtigkeit gewannen in vielen Ländern an Sichtbarkeit.
7. Pädophilie und Kinderhandel
Ende Juli 2020 wurden im Fall Jeffrey Epstein/Ghislaine Maxwell Gerichtsunterlagen freigegeben, was zu intensiver Berichterstattung über das Umfeld von Epstein und Maxwell führte. Im März 2021 erweiterten US-Staatsanwälte die Anklage gegen Maxwell und fügten vier zusätzliche SexTrafficking-Vorwürfe hinzu. Der Fokus richtete sich auch auf mögliche Komplizenschaft weiterer involvierter Personen.
Fazit: Der Zeitraum 26. Juli 2020 bis 24. Juli 2021 war stark polarisiert und ziemlich chaotisch: von akuter globaler Gesundheitskrise zu ersten Schritten der Erholung – begleitet von sozialen und politischen Spannungen, beginnenden geopolitischen Veränderungen und einem zunehmenden (wenn auch verzerrten) Bewusstsein für klimatische Veränderungen und das Thema Kinderhandel.
Im aktuellen siebten Schritt dieser 13-Jahres-Welle bekommen wir nun diese Themen von damals wieder vorgelegt. Es ist daher lohnend für das Verständnis der übergeordneten globalen Zusammenhänge, in diese Zeit zurückzublicken. Diese Erinnerungen können uns helfen, die aktuellen Herausforderungen und Hindernisse besser einzuordnen.
Es wird im aktuellen Maya-Jahr energetisch die Frage aufgeworfen, wie wir die herausfordernden Themen der Selbsterneuerung von damals nun am besten in den Gleichklang bringen können und in welche Richtung wir gehen wollen. Die Energie des Gelben Samens mit seinem beschriebenen Pluspol ist im Grunde die beste Antwort auf diese Frage. Es gilt, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und die schöpferische Kraft des Samens zu nutzen, um neue Ideen in die Welt zu bringen und das Alte loszulassen. Es an der Zeit, die Narrative von damals zu diesen Themen auf kollektiver Ebene mit Furchtlosigkeit zu hinterfragen.
Wir müssen uns bewusst sein, dass es weiterhin starke negative Kräfte geben wird, die die Weltordnung in eine Richtung lenken wollen, die weiterhin nur ihren Macht- und Finanzinteressen dient und die nicht auf Vielfalt, Unabhängigkeit, Gleichheit und Selbstermächtigung der Völker aufgebaut ist. Diese Kräfte werden mit aller Macht versuchen, die unipolare Ordnung und die alten Narrative aufrecht zu erhalten.
Man sollte sich bewusst machen, dass die negativen Kräfte in diesem Maya-Jahr auf globaler Ebene insbesondere Folgendes versuchen werden:
- Ausrufen neuer Pandemien und Verkauf neuer Impfstoffe;
- Vorantreiben des Narrativs vom menschengemachten Klimawandel mit dem Begriff der „Klimakrise“, der zunächst entsprechende Ängste auslösen soll und im nächsten Schritt weitere Kontrollmaßnahmen rechtfertigen soll;
- Weitere Angriffe auf demokratische Institutionen, auf demokratische Wahlen sowie Angriffe auf oppositionelle Politiker;
- Verfeinerung der Kontrollsysteme zur Erlangung globaler Kontrolle (z.B. WHO-Pandemievertrag und digitale Zentralbankwährungen) unter Nutzung der Fortschritte bei der digitalen Infrastruktur;
- Zensur und Ausgrenzung unerwünschter Meinungen;
- Befeuerung und Organisation von systemkonformen Protesten mit Hilfe bestehender Netzwerke von NGOs
Das Wissen um diese übergeordneten Zusammenhänge kann helfen, sich im persönlichen Bereich besser darauf einzustellen und sich Dingen zu entziehen, die man nicht im eigenen Leben manifestieren möchte.
Die abschließende Wirkung dieses Themenkomplexes wird sich erst im Jahr des „Roten Kristallenen Mondes“ vom 26. Juli 2030 bis zum 24. Juli 2031 auf allen Ebenen manifestieren. Dies ist dann der Abschluss des sogenannten „Harmonischen Pulsars des Lunaren Lebens“. Dies ist ein energetisches Feld, das jeweils das zweite, siebte und zwölfte Jahr einer 13-Jahres-Welle energetisch über die Kraft der 5 miteinander verknüpft. Wenn wir in diesem siebten Jahr die richtigen Weichenstellungen vornehmen, können wir uns auf eine Zeit freuen, die uns von Altlasten befreien wird und stark von Lebenslust, Selbstzufriedenheit, emotionaler Kraft und visionärem Tiefgang geprägt sein wird. Wichtig ist auch zu verstehen, dass der Rote Mond das weibliche Prinzip symbolisiert.
Die Alternative besteht darin, den negativen Kräften dabei zuzusehen, wie sie die Abhängigkeiten der Menschen weiter erhöhen und wie sie die Menschen noch intensiver in ihren Kontrollsystemen versklaven. Dieser Pfad führt zu emotionalem Ungleichgewicht, zu emotionalen Extremerfahrungen und letztlich zur Selbstzerstörung (der extreme Pol der Energie des Roten Mondes). Vieles spricht derzeit dafür, dass in diesem Jahr eine endgültige Spaltung der Menschheit stattfinden wird und dass zumindest ein Teil in den dunklen Pfad der Selbstzerstörung einbiegen wird (Egon Fischer nennt dies den „Herbst der zwei Wege“).
Wie erwähnt werden die Umwälzungen so massiv sein, dass sich niemand diesem Prozess wird entziehen können. An einem bestimmten Punkt wird jeder für sich eine Entscheidung treffen müssen, welchen Pfad er gehen möchte. Dies kann bewusst oder unbewusst erfolgen.
Wichtig für das Verständnis der Energie des Gelben Resonanten Samens ist auch die Tatsache, dass dieser Kin mit der Welle des „Weißen Spiegels“ verbunden ist (genauso wie das erwähnte Jahr des Blauen Lunaren Sturms 2020/21 und das Jahr des Roten Kristallenen Mondes 2030/31).
Diese Welle dreht sich um die Themen Endlosigkeit, Reflektieren und Ordnung.
Die Symbolik des Spiegels beinhaltet unmittelbar den Prozess des Reflektierens. Dafür ist der Spiegel gemacht. In einem Spiegelsaal mit Spiegeln an allen Wänden können wir durch die Mehrfachreflexionen einen ersten Eindruck von der Endlosigkeit bekommen. Andererseits können wir auch alle physischen Aspekte von uns selbst erkennen. Dies gilt auch im übertragenen Sinne für die Energie des Weißen Spiegels, die uns unsere inneren Aspekte erkennen lässt. Genauso ist diese Energie aber auch in der Lage, andere klar zu sich selbst zu reflektieren, sofern unser eigener Spiegel klar ist. Im Spiegelsaal gibt es kein Gut oder Böse, kein Richtig oder Falsch – es gibt nur die Reflexion dessen, was ist.
Dies hilft uns allen, die natürliche Ordnung des Universums zu erkennen und gemeinsam um den richtigen Weg zur Erlangung dieser Ordnung zu ringen. Für die Maya ist der Weiße Spiegel auch der Feuerstein, der dein Schwert schärft. Das größte Geschenk dieses Schwertes ist die Kraft der Vergebung. Nur durch Vergebung können wir z.B. endlose Kriege beenden, die uns in einer Illusion von Ursache und Wirkung bzw. Gut und Böse verstricken. Diese Pole sind beliebig verschiebbar bzw. vertauschbar – je nachdem, wie weit man die Ursachen eines Krieges geschichtlich zurückverfolgt. Diese Pole sind daher eine Illusion. Die Befreiung von dieser Illusion kann nur durch Vergebung entstehen. Wahrer Frieden kann nur durch wahrhaftige und tief im Herzen gefühlte Vergebung entstehen.
Der Pluspol dieser Energie bringt Klarheit und Struktur. Falls wir nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht und wo wir anfangen sollen, so hilft uns die Energie des Spiegels, die Dinge nüchtern zu analysieren und zu reflektieren. Diese Klarheit und Wahrheit sind die Grundlage für das Auflösen von Illusionen, für neue Erkenntnisse und in der Folge für Entscheidungen, Veränderungen und Vergebung.
Der Minuspol dieser Energie ist gekennzeichnet durch das Verharren in der illusionistischen Selbst-Perspektive. Dadurch können Probleme nicht erkannt werden und kranke Strukturen nicht aufgelöst werden. Menschen im Minuspol dieser Energie wünschen sich keine Veränderungen und reagieren dementsprechend oft entweder distanziert oder mit direkter Konfrontation.
In untenstehender Aufzählung habe ich die Kins der Welle des „Weißen Spiegels“ aufgeführt.
Der Gelbe Resonante Samen prägt das ganze Jahr, aber auch jeder Kin in dieser Welle begleitet und ergänzt diese Jahresprägung. Die zusätzlichen Kins prägen insbesondere einen der 13 Monde (28-Tage-Zyklen) dieses Jahres. Trotzdem kann man dies nicht als strikt sequenzielle Abfolge betrachten, da es hier um Wahrscheinlichkeitsprozesse geht und da es zahlreiche innere Verbindungen zwischen den einzelnen Monden gibt. Somit werden sich bestimmte Prozesse auch früher oder später und nicht nur innerhalb eines Mondes manifestieren.
Die mit den verschiedenen Kins der Jahres-Welle verbundenen dominierenden Themen und Prozesse des neuen Maya-Jahres werden nachfolgend beschrieben. Dies ist eine zusätzliche Detaillierung, was uns in diesem Zeitraum erwartet.
Die genannten zusätzlichen energetischen Aspekte entsprechen jeweils dem Tages-Kin am ersten Tag jedes Mondes und beeinflussen den jeweiligen kompletten Mond-Zyklus von 28 Tagen (zusätzlich zu den Sonnensiegeln der Jahres-Welle).
- Mond („Weißer Magnetischer Spiegel“, 26.7.25-22.8.25 bzw. 24.7.26): Die dominierenden Themen des gesamten Maya-Jahres „kommen auf den Tisch“: Das ist eine Wiederbelebung der oben zusammengefassten Themen aus dem Jahr des Blauen Lunaren Sturms unter dem Leitmotto „Ordnung“ und „Reflektieren“ des Weißen Spiegels mit den beschriebenen spezifischen Aspekten des Gelben Resonanten Samens (Kin 124). Es geht also im Kern um nicht weniger als um eine entscheidende Weichenstellung in Richtung einer neuen Weltordnung.
- Mond („Blauer Lunarer Sturm“, 23.8.25-19.9.25): Die Themen werden nochmals mit all ihrer Intensität und ihrem Spaltungspotential ausgebreitet. Geprägt durch die Energie des Blauen Sturms wächst der Druck, konkrete Schritte zur Selbsterneuerung einzuleiten. Dieser Prozess kann sehr chaotisch ablaufen. Der zusätzliche energetische Aspekt von Kin 152 (Weisheit verwirklichend) wird den Druck zusätzlich steigern. Im Pluspol kann uns diese Energie helfen, ein Mindestmaß von Weisheit in das Chaos einfließen zu lassen. Im negativen Pol kann die Verwirrung aber sogar noch gesteigert werden.
- Mond („Gelbe Elektrische Sonne“, 20.9.25-17.10.25): Mit einer verdoppelten Sonnenenergie durch den zusätzlichen energetischen Aspekt des Kin 180 (Leben auslösend) geht der wilde Ritt weiter. Auf globaler Ebene werden wir dynamische Höhepunkte von Egoismus, Selbstüberschätzung, Verrat, Betrug, Korruption und Machtgier erleben im Kampf um die Frage, was unsere kollektive Berufung ist. Durch das Sichtbarwerden dieser Aspekte erscheinen die dominierenden Themen unter Umständen bereits in einem neuen Licht. Wer im Pluspol schwingt, kann diese Energie nutzen, um mehr Klarheit bezüglich der eigenen Berufung zu bekommen und hier große Fortschritte erzielen.
- Mond („Roter Selbstbestehender Drache“, 18.10.25-14.11.25): Mehr und mehr Menschen wird klar werden, dass an einem grundsätzlichen Neuanfang kein Weg mehr vorbeiführt und dass konkrete Schritte hin zu neuen Strukturen unternommen werden müssen. Die Energie des Drachen kann uns im Pluspol die notwendige Impulskraft dafür liefern, uns zunächst eine gute Übersicht zu verschaffen. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 208 (Kunst transzendierend) hilft dann dabei, wirklich überzeugende und schöne Lösungsansätze zu finden. Im negativen Pol aber wird ein anderer Teil der Menschen aggressiv versuchen, an den alten Strukturen festzuhalten.
- Mond („Weißer Harmonischer Wind“, 15.11.25-12.12.25): Beim Verwirklichen von kreativen Ideen kann es jetzt zu sehr schnellen Entwicklungen kommen. Dies wird energetisch durch den zusätzlichen Aspekt des Kins 236 (Furchtlosigkeit stabilisierend) unterstützt. Im negativen Pol kann es dagegen zu heftigen Streitereien und zu einer deutlichen Verschärfung der Themen kommen, da auch die Konfliktbereitschaft der Menschen besonders stark ausgeprägt sein wird.
- Mond („Blaue Rhythmische Nacht“, 13.12.25-9.1.26): Es wird Zeit ein bisschen durchzuatmen und sich der eigenen Träume und der eigenen Intuition bewusst zu werden. Es gibt durch die Intensität der vorherigen Phasen viele Fakten, die erst verarbeitet und ausgeglichen werden wollen. Der zusätzliche energetische Aspekt von Kin 4 (Wahrnehmung messend) hilft, zusätzliche Klarheit bezüglich der eigenen Wahrnehmungen zu bekommen und bei der weiteren Strukturierung der Themen den richtigen Rhythmus für die notwendigen Veränderungen zu finden. Im negativen Pol kann dagegen die Angst vor Veränderungen zu Stillstand, Isolation bis hin zu Depression führen. Viele Menschen werden auf den Veränderungsdruck entweder übertrieben angepasst oder mit dem Austesten von Extremen reagieren. Viele werden zunächst nicht von ihren subjektiven Einstellungen abrücken wollen.
- Mond („Gelber Resonanter Samen“, 10.1.26-6.2.26): Die Jahresprägung erreicht ihren energetischen Höhepunkt. Das bedeutet auch, dass diese Mondphase besonders wichtig für die entscheidenden Weichenstellungen für die Zukunft ist. Durch den zusätzlichen energetischen Aspekt des Kin 32 (Weisheit ausgleichend) wird Wandlungsfähigkeit und Wissensdurst unterstützt und es kann bei vielen Menschen zu sprunghaften Veränderungen ihres Wissens und ihrer Wahrnehmung kommen. Dadurch sind auch überraschende Weichenstellungen auf globaler Ebene möglich. Im negativen Pol kann das für viele Menschen sehr überwältigend werden und zu Verwirrung führen.
- Mond („Rote Galaktische Schlange“, 7.2.26-6.3.26): Die Lebenskraft der Schlangenenergie, nach dem Motto ganz oder gar nicht, treibt in Kombination mit dem achten, dem Galaktischen Ton den Veränderungsdruck auf allen Ebenen auf ein Maximum. Dies wird die bestehenden Konflikte weiter intensivieren. Es wird in einigen Bereichen (z.B. an Kriegsfronten oder in manchen Wirtschaftszweigen) um das nackte Überleben gehen. Der energetische Aspekt des Kin 60 (Leben formend) verstärkt dies sogar noch zusätzlich. Im Pluspol kann dies aber auch Problemlösungen für unser tägliches Leben stark beflügeln und zu konkreten und sehr positiven Entwicklungen führen.
- Mond („Weißer Solarer Weltenüberbrücker“, 7.3.26-3.4.26): Es wird uns nun mit aller Macht vor Augen geführt, dass die alten Strukturen nicht mehr taugen und dass wir neue Möglichkeiten in Betracht ziehen müssen. Viele Menschen werden zu dieser Einsicht gelangen. Die Energie des Weißen Weltenüberbrückers in Kombination mit dem neunten, dem Solaren Ton stellt in besonderem Maße das Potential von Quantensprüngen zur Verfügung. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 88 (Kunst erzeugend) liefert uns sogar ein Potential für sehr elegante und schöne neue Lösungen. Das Potential des Quantensprungs steht aber auch den negativen Kräften zur Verfügung. Die Menschen, die diesen Pfad wählen, werden aber letztlich einen Quantensprung in Richtung ihrer Selbstzerstörung machen.
- Mond („Blaue Planetare Hand“, 4.4.26-1.5.26): Wir treten jetzt in eine Phase der Sichtbarmachung der großen Veränderungen ein. Die Energie der Blauen Hand liefert hier im Pluspol ein Potential von Vielseitigkeit, Kreativität und Geschicklichkeit. Auch besteht eine große Chance, dass insbesondere die Gesundheitsthemen in den Fokus rücken. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 116 (Alle Furchtlosigkeit umfassend) könnte z.B. dazu führen, dass sich die negativen Kräfte nicht mehr gegen eine ernsthafte Aufarbeitung der Covid-19-Pandemie stemmen können. Auch neue medizinische bzw. ganz allgemein heilerische Ansätze können vermehrt in die Sichtbarkeit und in die Umsetzung kommen. Aber auch hier werden die negativen Kräfte nicht kampflos ihre bisherige Dominanz aufgeben. Sie werden weiterhin bereit sein, auch mit unlauteren Mitteln ihre Ziele zu verfolgen.
- Mond („Gelber Spektraler Stern“, 2.5.26-29.5.26): Im elften Mond, geprägt vom Spektralen Ton, geht es vor allem darum, die Ergebnisse zu enthüllen und letzten Schwachstellen zu entfernen. Dies gilt in besonderem Maße in der Prägung durch die Energie des Gelben Sterns, die im positiven Pol für Ausgewogenheit, höchstes Qualitätsbewusstsein und Liebe zum Detail steht. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 144 (Wahrnehmung anziehend) liefert zudem ein enormes kreatives Potential bei der Wahrnehmung der Ergebnisse. Themen, die sich in diesem Maya-Jahr in eine positive Richtung entwickelt haben, können hier also bereits eine letzte kreative Optimierung erfahren. Bei Themen, die sich eher in eine negative Richtung entwickelt haben, kann es dagegen nun zu einem Aufbruchcrash kommen, der das bisher Erreichte in eine völlig neue Richtung lenkt. Das Universum hat an mehreren Stellen Sicherungssysteme vorgesehen, um uns bei Bedarf die richtige Richtung zur Quelle zu weisen. Dadurch werden den negativen Kräften Grenzen gesetzt.
- Mond („Roter Kristallener Mond“, 30.5.26-26.6.26): Im zwölften Mond, geprägt vom Kristallenen Ton, geht es darum die Themen mit ihren Ergebnissen in ein größeres Ganzes einzubinden und alle Aspekte in der Verbindung mit der Außenwelt zu beleuchten. Geprägt durch die Energie des Roten Mondes geht es vor allem um die Verbindung zu unseren tiefsten Emotionen. Diese Energie kann uns im positiven Pol helfen, das wahrzunehmen, was noch nicht im Gleichgewicht oder im Fluss ist und dies dann mit Fingerspitzengefühl nachzubessern. Im negativen Pol müssen wir uns auf emotionale Entladungen und Gefühlsausbrüche einstellen. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 172 (Weisheit bindend) kann uns helfen, diese Emotionalität mit der Logik in ein Gleichgewicht zu bringen. Im negativen Pol wird dieser Aspekt die emotionalen Entladungen noch verstärken.
- Mond („Weißer Kosmischer Hund“, 27.6.26-24.7.26): Das Lernziel der Spiegelwelle besteht im Wesentlichen darin, etwas mehr Klarheit, Wahrheit, Struktur, Spiritualität und Vergebung in die Welt zu bringen. Dies findet in diesem Mond mit der Energie des Weißen Hundes ihren Abschluss durch eine notwendige Transformation der Themen Liebe, Loyalität und Gemeinschaft. Nur wenn wir einsehen, dass niemand die Wahrheit für sich allein gepachtet hat und dass ausnahmslos alle Menschen einen wichtigen Beitrag zur kollektiven Entwicklung leisten, kommen wir bei diesen Themen entscheidende Schritte voran. Respekt gegenüber abweichenden Meinungen z.B. stellt eine Anhebung des Liebesniveaus dar, weil dadurch die Bedeutung der Gemeinschaft anerkannt wird. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 200 (Leben bestimmend) lenkt den kollektiven Fokus auf diese Themen. Die rückwärtsgewandten negativen Kräfte werden dagegen versuchen, mit Unwahrheiten und Zensurmaßnahmen die Spaltung zwischen den Menschen noch zu vertiefen und den Lauf der Wahrheitsfindung zu blockieren. Dies wird ihnen aber immer weniger gelingen.
Hier noch zwei besonders anschauliche Beispiele, wie sich die Energie des Gelben Resonanten Samens in bekannten Personen manifestieren kann:
William Sloane Coffin Jr. (1924–2006) war ein US-amerikanischer Theologe, Bürgerrechtler und Friedensaktivist, der für seine charismatische Redekunst, seinen moralischen Mut und seine Fähigkeit bekannt war, Menschen zur tiefgreifenden Wahrnehmung gesellschaftlicher Ungerechtigkeit zu bewegen. Als Kaplan an der Yale University, später als Pfarrer der Riverside Church in New York, wurde er zu einer führenden Stimme gegen den Vietnamkrieg, für die Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit.
Coffin war kein stiller Prediger – er verband religiöse Überzeugung mit politischem Handeln. Seine Reden und Schriften forderten seine Zuhörer dazu auf, sich nicht mit bequemen Wahrheiten zufriedenzugeben, sondern das eigene Denken, die gesellschaftlichen Strukturen und das persönliche Verantwortungsgefühl kritisch zu hinterfragen. Er nutzte Sprache als Weckruf: rhetorisch kraftvoll, oft provokativ, aber stets getragen von Mitgefühl und einem tiefen Glauben an die Würde jedes Menschen.
Seine Botschaft war klar: Wahres Christentum erfordert nicht Rückzug, sondern Engagement – für Frieden, für Gerechtigkeit, für die Wahrheit. Damit öffnete Coffin vielen Menschen die Augen für gesellschaftliche Missstände und rief sie auf, sich nicht nur als Beobachter, sondern als handelnde Subjekte in der Welt zu begreifen.
Norman Birnbaum (1926–2019) war ein einflussreicher amerikanischer Soziologe, Intellektueller und politischer Publizist. Er lehrte an renommierten Universitäten wie Harvard, Oxford und der Georgetown University und war bekannt für seine Verknüpfung von akademischer Theorie mit gesellschaftspolitischem Engagement. Als Mitbegründer der Zeitschrift New Left Review und Berater verschiedener politischer Bewegungen in Europa und den USA setzte er sich für soziale Gerechtigkeit, kritisches Denken und eine demokratische Erneuerung des politischen Diskurses ein.
Birnbaum verstand Soziologie nicht als neutrale Wissenschaft, sondern als Werkzeug, um Menschen zur Reflexion über ihre gesellschaftlichen Bedingungen anzuregen. Seine Schriften und öffentlichen Beiträge forderten Leser auf, verborgene Machtverhältnisse zu erkennen, die Rolle von Ideologie in Alltag und Politik zu hinterfragen und die Möglichkeiten für sozialen Wandel auszuloten. Dabei verband er historische Tiefe mit moralischer Klarheit und einem transatlantischen Blick.
Durch seine Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und seine Leser zur aktiven Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen zu ermutigen, prägte er Generationen von Studierenden, Politikern und Denkern – und trug wesentlich zur politischen Bewusstseinsbildung bei.
































